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Am 20.01.2014 waren die Vertreter der Bürgerinitiative B62 erneut zu einem Informationsgespräch im Landratsamt Bad Salzungen. Neben dem Landrat Herrn Krebs und Herrn Schellenberg vom Straßenverkehrsamt des Wartburgkreises gab uns Herr Lehniger, kommissarischer Amtsleiter des Straßenbauamtes Südwestthüringen Auskunft.


1. Die Schaltzeiten der neuen Fußgängerampel in Leimbach werden überprüft und die Wartezeit für die Fußgänger vermindert.

2. Es wurde die Lärmberechnung vom Nov. 2012 erläutert. Die Fachbehörden sehen trotz des schlechten Fahrbahnzustands keine Veranlassung Maßnahmen zur Lärm- und Erschütterungsminderung für die Ortsdurchfahrt in Leimbach anzuordnen.

3. Sachstand Ortsumgehung B62: Das Straßenbauamt rechnet laut Herrn Lehninger mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Finanzierungszusage der Bundesministerien für Juni diesen Jahres. Damit könnte die vom Straßenbauamt vorbereitete europaweite Ausschreibung erfolgen und noch Ende 2014 mit den Arbeiten für das Brückenbauwerk über den Leimbachgrund begonnen werden.




Die Bürgerinitiative bedankt sich bei allen Teilnehmern der 14. Straßendemonstration am 03.01.2014 für Ihre Unterstützung


Die Gemeinde Leimbach wird Mittel in ihren Haushaltsplan einstellen, um durch ein Ingenieurbüro ein Lärmgutachten über die Ortsdurchfahrt der B62 erstellen zu lassen. Mit diesem Gutachten sollen Verkehrsregulierende Maßnahmen zur Lärmminderung bei der Verkehrsbehörde des Landratsamtes beantragt werden.


Schwarz-Rot-Gold-Banane

Leimbach und Kaiseroda haben geflaggt. Sie zeigen, was Sie von der momentanen Politik der Bundes- und Landesregierung halten. Straßen werden von den viel zu knappen Mitteln dort gebaut wo wenig Verkehr herrscht (A73), sie nicht gebraucht werden (Birkenhügel), Sie keiner haben will (B87n). - Bananenrepublik Deutschland
Danke an RABE www.rabe-karikatur.de




Wir erwarten konkrete Antworten auf unsere Forderungen:


1. Die Baumaßnahme 4.BA Bad Salzungen muß auf der Prioritätenliste des Landes Thüringen ganz oben stehen. Es gilt, alle Kraft dafür einzusetzen, die Finanzierung für unsere Ortsumgehung schnellstens zu erreichen. Die Zustände in Kaiseroda sind einfach menschenverachtend.

2. Für mehr Sicherheit und Lärmschutz müssen an der bestehenden Ortsdurchfahrt die wichtigsten Punkte der Studie der Bauhausunversität von 2011 möglichst zeitnah umgesetzt werden.

3. Wegen fehlenden Unterbaus weist die Ortsdurchfahrt in Leimbach seit einiger Zeit großflächige Zerstörungen der Fahrbahn auf. Hier ist schnell eine umfassende Instandsetzung notwendig.


Am 25.10.2012 waren Vertreter der BI B62 im Büro der Straßenverkehrsbehörde des Wartburgkreises um die Protokolle der Verkehrsschauen einzusehen. Fazit: Die Verkehrsschauen der Bundes- Landes- und Kreisstraßen des Wartburgkreises wird mehr als oberflächlich betrieben. Es ist völlig unmöglich, in dem im Protokoll genannten Zeitraum, die gesamten im Protokoll aufgeführten Straßen nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) zu beschauen. Weiterhin wurde nicht der laut VwV geforderte Personenkreis an der Verkehrsschau beteiligt. Ortsfremde Sachkundige und Vertreter der öffentlichen Verkehrsunternehmen fehlten. Um die Personenzahl aufzufüllen nahmen jedoch von einigen anwesenden Behörden jeweils mehrere Personen teil. Zu den ganz offensichtlichen Sicherheitsdefiziten der begutachteten Straßen werden in den Protokollen keinerlei Aussagen getroffen. Die Begutachtung fand generell nur in Hinsicht auf den Kraftfahrzeugverkehr statt. Die Straßenverkehrsbehörde des WAK benutzt für die Verkehrsschau weder das MDV - Merkblatt für die Durchführung von Verkehrsschauen (FGSV-Nr. 389) noch eine den Behörden zur Verfügung stehende Software-Arbeitshilfe Verkehrsschau. Der eigentliche Zweck und Sinn der VwV, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten und zu verbessern, wurde nicht beachtet. Eine Betrachtung der Sicherheitslage der Radfahrer, Fußgänger und auch behinderter Verkehrsteilnehmer fand keinerlei Berücksichtigung.
Am 30.10.2012 um 14.00Uhr hatte der Bürgermeister Leimbachs, Herr Kurt Senf einen Termin im Straßenbauamt Zella-Mehlis bei Herrn Lehniger, um in Vorbereitung des Dorferneuerungsprogramms Einsicht in die von der Bauhausuniversität Weimar im Auftrag des Straßenbauamtes erstellten Bestandsaudit zur B62 zu nehmen. Zwei Vertreter der BI B62 begleiteten Herrn Senf. Diese Studie wurde durch Professoren und Ingenieure der Fakultät Verkehrsplanung und Verkehrstechnik erstellt. Es wurde unter anderem nach den Richtlinien der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung (VwV-StVO) Merkblatt für die Durchführung von Verkehrsschauen (FGSV-Nr. 389) eine Sicherheitsbetrachtung der Strecke B62, Knotenpunkt Herkules bis Knotenpunkt Hämbacher Kreuz, unternommen. Es wurden zahlreiche schwerwiegende Sicherheitsmängel festgestellt und rechtlich bewertet. Unter vielen anderen Feststellungen kommt die Studie zu dem Schluß, für die Ortsdurchfahrten Leimbach und Kaiseroda generell Tempo 30 anzuordnen, den Fußgängerüberweg Leimbach in eine Lichtsignalanlage umzuwandeln, am Ortsausgang Kaiseroda Richtung Hämbacher Kreuz eine stationäre Geschwindigkeitskontrolle zu installieren. Dieses wird mit den jeweils geltenden Gesetzlichkeiten begründet. Gleichlautende Forderungen der BI B62 wurden bisher immer als nicht regelkonform abgeschmettert. Dieses Papier liegt nun schon eineinhalb Jahre in der Schublade, ohne dass daraus Konsequenzen erwachsen wären. Nun sind in dieser Zeit (am 31.12.2011 und am 16.10.2012) zwei Fußgänger in Leimbach schwer zu Schaden gekommen weil die Erkenntnisse der Studie nicht umgesetzt wurden.

Nach dem im Jahr 2011 von vielen Seiten versprochen wurde, die Sicherheitslage in Leimbach und Kaiseroda zu verbessern, ist man 2012 wieder dazu übergegangen das Problem zu ignorieren und zu vermeiden den Fokus auf die B62 zu richten.

Wir haben mit Schreiben vom 22.11.2012 den Bundestagsabgeordneten Christian Hirte (CDU) nochmals darum gebeten, seinen politischen Einfluß geltend zu machen, die Sicherheitslage an der B62 zu verbessern, besonders vor dem Hintergrund, dass die Anzahl der durchfahrenden Fahrzeuge von der Zählung Nov. 2011 bis Okt. 2012 nochmals um über 1000 angewachsen ist und mit einem Baubeginn der Umgehungsstraße die nächsten Jahre wahrscheinlich nicht zu rechnen ist. Die wichtigsten Forderungen die von uns seit Jahren erhoben werden, und auch vom oben genannten Bestandsaudit des Straßenverkehrsamtes gestützt werden, sind:

- generell Tempo 30 für die gesamten Ortslagen Leimbach und Kaiseroda

- Es ist nochmals das Innenministerium darauf hinzuweisen dass stationäre Geschwindigkeitskontrollen, so wie in allen anderen Bundesländern auch, nach Verkehrssicherheitsaspekten angeordnet werden müssen und nicht nach Gemeindegrößen.

Herr Bundestagsabgeordneter Hirte hat uns bereits geantwortet (siehe Schriftverkehr)

Wir haben auch Herrn Landrat Krebs gebeten, die von Ihm ins Leben gerufene Informationsrunde zur B62, zu der angesprochenen Thematik wieder zusammenkommen zulassen.





Die BI B62 hat auf ihrer letzten Zusammenkunft (auch unter Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes) am 20.9.2012 die weiterhin unbefriedigende Entwicklung hinsichtlich der Realisierung der Umgehungsstraße 4.BA mit Anbindung Hämbacher Kreuz diskutiert. weiterlesen

  • Fernsehbeitrag über die Demonstration am 31.08.2012 in Kaiseroda

  • Anwohner verursachen durch „Wutparken“ und „Entschleunigung“ immer öfter kilometerlange Staus.
    Protest vor CDU Mitgliederversammlung -
    Thüringens Ministerpräsidentin spricht mit Anwohnern der B62
    Am 24.02.2012 erschienen einige Anwohner der B62 aus Leimbach und Kaiseroda mit Protesttransparenten zur Mitgliederversammlung der CDU des Wartburgkreises in Möhra und konnten im Gespräch mit Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht auf die unerträgliche Situation an dieser Straße aufmerksam machen. Eine Dokumentation über die unendliche Geschichte der B62 wurde überreicht. Es wurde ein Gesprächstermin mit Bau- und Verkehrsminister Carius zugesagt.

    Baurecht wurde erteilt
    Am 12.12.2011 wurde durch das Landesverwaltungsamt das Baurecht erteilt. Eine Finanzierung der Baumaßnahme und damit ein Baubeginn ist auf absehbare Zeit nicht in Sicht.

    Pressetermin des Landrates zur Verkehrssicherheitssituation in Kaiseroda
    am 17.06.2011, 9.00Uhr

    Teilnehmer:
    Herr Krebs, Landrat Wartburgkreis
    Herr Senf, Bürgermeister Leimbach
    Herr Hauß, Herr Albrecht, Herr Schwarz, Herr Asche, Bürgerinitiative
    Frau Weilbach, Frau Möller, Herr Matz, Presse
    Frau Taubert, Südthüringer Regionalfernsehen
    weiterhin viele betroffene Bürger von Kaiseroda
    Der Landrat zeigte sich betroffen über die Situation in Kaiseroda und versprach sich für Sofortmaßnahmen stark zu machen (siehe auch Freies Wort vom 17.06.2011 ). Weiterhin wurde ein Beitrag für das Südthüringer Regionalfernsehen gedreht. Hier klicken um den Beitrag im Internet aufzurufen

    Die Bürgerinitiative ruft die Anwohner dazu auf ihren Unmut mit Transparenten auf den Grundstücken Ausdruck zu verleihen. Wir bieten bei der Anfertigung und Anbringung der Transparente oder beschrifteten Planen unsere Hilfe und Unterstützung an.